Impressionen der Modellaustellung 2014

Am Sonntag, 9. Febuar 2014, war unsere
Modell- und Segelflugausstellung

Die Schorndorfer Modell- und Segelflieger stellten ihren Sport vor. Von 2 g bis 20 kg und von 20 cm Spannweite bis 6 m reicht das Spektrum des gezeigten Modellflugs: Saalflug, Freiflug, Segler, Hubschrauber, Elektromodelle und Kunstflugmaschinen, vom Anfänger- bis zum Weltmeistermodell
Das Highlight in diesem Jahr war die GÖ1 Wolf


Sie war das erste von Wolf Hirth und Martin Schempp in Serie gebaute Segelflugzeug, Konstruktionsjahr 1935. Es wurden über 100 Exemplare dieses Typs produziert, unser Exemplar bei Sport-Flugzeugbau Göppingen. Derzeit wird die GÖ1 mit einer Spannweite von 14 m vom „Fliegenden Museum Hahnweide“ renoviert. In diesem Zustand ohne Bespannung können alle Konstruktionsdetails im Innern betrachtet werden. Dieses Flugzeug hat eine lange Geschichte hinter sich. Es wurde 1937 gebaut und kam dann nach Südafrika. Dort wurde es zunächst von deutschen Segelfliegern geflogen, dann vom südafrikanischen Militär. 1951 wurde die Maschine zum ersten Mal renoviert und dann bis 1976 geflogen. Anschließend vergammelte dieser alte Segler und kam dann 2013 über England zum „Fliegenden Museum Hahnweide“. 3000 Stunden wurden inzwischen in die Restaurierung gesteckt. Ziel ist, die GÖ1 Wolf wieder flugfähig zu bekommen.

Weitere Infos zur GÖ1 Wolf

Cockpitausstellung

Sammlung originaler, historischer Flugzeugcockpits von Peter W. Cohausz

Wir freuten uns dass wir einen Teil seiner wunderschönen wie seltenen historischen Flugzeugcockpits auf unserer Ausstellung in der Künkelinhalle dem Schorndorfer Publikum zeigen zu durften.

Zusammen mit seinem Vater entdeckte Peter W. Cohausz auf einem Flohmarkt das Instrumentenbrett eines alten Kampfflugzeuges, der Messerschmitt Bf 110. Er wollte es unbedingt haben, so lieh sein Vater ihm das Geld zum Kauf, um es noch über Monate hinaus bei ihm abzustottern. Damals war er 18 Jahre jung und das scheinbar wertlose Instrumentenbrett der Anfang einer ungewöhnlichen Sammelleidenschaft. Peu á peu erstand er die passenden Instrumente dazu. Originale natürlich. Bis die Löcher im Brett besetzt waren. Es folgten noch die ganzen anderen „Kleinigkeiten“ wie Schalter, Hebel, Knöpfe und Kontrollleuchten. Das ganze Repertoire eines Cockpits. Heute, gut 40 Jahre später, hat der diplomierte Vermessungsingenieur noch zahlreiche andere Cockpits originalgetreu und mit den echten Instrumenten bestückt.
Darunter Instrumententafeln einer Bücker „Jungmann“, einer Junkers Ju 87 B-1 „Stuka“, einer Heinkel HD 32, eines Segelflugzeuges Grunau Baby IIb und einer Fokker D VII von 1918, um nur einige zu nennen. „Als ich mit meiner Sammelleidenschaft begann, war es gar nicht so einfach, an Originalinstrumente heranzukommen. Internet und Ebay gab es noch nicht. Über Monate Briefe, Faxe und Telefonate rund um die Welt waren notwendig, um ein seltenes Teil zu ergattern“, beschreibt Peter Cohausz seine mühevolle Arbeit. Seine akribischen Recherchen rund um die Flugzeuge von 1911 bis 1970 machten ihn zu einem Experten auf diesem Gebiet. Zahlreiche Bücher und Artikel in Fachzeitschriften erschienen unter seinem Namen. Wenn so große Museen wie das Deutsche Museum in München oder das Deutsche Technikmuseum in Berlin Fragen haben und auf der Suche nach seltenen Exponaten nicht mehr weiter wissen, ziehen sie nicht selten Peter Cohausz zu Rate.

Hier einige Impressionen und Pressestimmen über unserere Modellaustellung vom 09.02.2014

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Auch auf der Webseite des Zeitungsverlags Waiblingen finden Sie eine Aufnahmen:

Zur Bildergalerie des ZVW…

(Vielen Dank an Andreas Friedrichs von 7aktuell.de)