Erfolg bei der WM für Bernhard Schwendemann

Zum ersten Mal konnte sich ein Mitglied der Fliegergruppe Schorndorf zur Teilnahme an einer Freiflug-Weltmeisterschaft qualifizieren. Bernhard Schwendemann erreichte als Mitglied der Modellflug-Nationalmannschaft in der Mongolei Platz 37 unter 76 Startern aus 29 Ländern.

Mit guten Ergebnissen bei der deutschen Meisterschaft, dem Ranglisten-Wettbewerb und einem Weltcup-Wettbewerb in Frankreich hatte sich Bernhard Schwendemann Ende 2014 für die WM qualifiziert. Mit der Mongolei war erstmals ein asiatisches Land Ausrichter einer Freiflug-Weltmeisterschaft. Die unendliche Steppe ist ein ideales Freifluggelände, hier hatte der Ausrichter ein Jurten-Camp für die Teilnehmer aufgebaut.

Neben dem Schorndorfer waren zwei weitere F1B-Piloten und je drei F1A- und F1C-Flieger Mitglieder des deutschen Teams. F1A-Modelle werden mit der Leine hochgeschleppt, F1C-Modelle sind mit einem Verbrennungsmotor ausgerüstet. F1B-Modelle haben Spannweiten um 180 cm, wiegen rund 230 g, der Propeller wird von 30 g Gummi angetrieben. Die Modelle erreichen Höhen um 100 m. Es gilt, eine möglichst lange Flugzeit zu erreichen. Wichtig dafür ist nicht nur die Trimmung des Modells, sondern auch der richtige Startzeitpunkt, denn nur aufsteigende, warme Luft, die Thermik, garantiert einen optimalen Flug. Freiflugmodelle dürfen nicht ferngesteuert werden, nur eine vorprogrammierte Elektronik darf die Ruder während des Flugs beeinflussen.

In sechs Flügen auf der Weltmeisterschaft konnte Bernhard Schwendemann die maximale Flugzeit erreichen, bei einem Flug fehlten ihm dazu jedoch 15 sec. So konnte er das Stechen am Ende nicht erreichen und belegte den 37. Platz. In der Gesamtwertung aller drei Klassen erreichte die deutsche Mannschaft Platz 4.

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